Sabotageakt in Templin

Brandanschlag auf Grundstück des Antisemitismusbeauftragten in Templin

Foto: Andreas Büttner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Im brandenburgischen Templin ereignete sich am Wochenende ein bedrückender Zwischenfall: Unbekannte Täter setzten einen Schuppen auf dem Grundstück von Andreas Büttner, dem Antisemitismusbeauftragten des Landes, in Brand. Glücklicherweise wurde bei der Tat niemand verletzt. Die Behörden verurteilen die Aktion scharf.

Schuppen in Flammen

Am Wochenende kam es in Templin zu einem Vorfall, der über den üblichen Rahmen hinausgeht. Unbekannte Personen haben sich Zutritt zum Grundstück von Andreas Büttner verschafft und dort einen Schuppen in Brand gesetzt. Der Vorfall ereignete sich im Uckermark-Gebiet. Die Meldung der Behörden besagt, dass sich der Brand auf den Schuppen beschränkte und niemand zu Schaden kam. Das Landesinnenministerium teilte die Details mit.

Politische Verurteilung der Tat

Ministerpräsident Dietmar Woidke und Innenminister René Wilke haben sich deutlich gegen den Anschlag positioniert. Woidke betonte, dass Extremismus keinerlei Raum in Brandenburg finden dürfe und Gewalt gegen Menschen oder Sachen inakzeptabel sei. Innenminister Wilke würdigte die Arbeit von Büttner für das Land und zeigte sich bestürzt darüber, dass sein Engagement gegen Hass und Extremismus ihn selbst zur Zielscheibe macht. Solch ein Vorgehen sei verachtenswert.

Staatsschutz übernimmt Ermittlungen

Der Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen. Aktuell werden sowohl die genauen Hintergründe als auch die Motive der Täter untersucht. Hinweise auf die Identität der Verursacher liegen bislang nicht vor.

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)